SISONKE 'togetherness' WE ARE ONE THE FABRIC OF THAT IS HUMAN IS US OUR CREATIVE ENERGY MOVES WITH THE FORCE OF THE
OCEAN IN MOTION WE ARE ALL INVOLVED WE ARE THE CELEBRANTS HERE WE ARE ONE - WE ARE TOGETHER SISONKE - REMMOGO Keorapetse
William Kgositsile, 2006 Keorapetse William Kgositsile, legendärer südafrikanischer Poet und Aktivist, schreibt Ende 2006 die Lyrik für den
SISONKE Titelsong! Vision SISONKE bedeutet 'Zusammengehörigkeit' - 'Togetherness' in der südafrikanischen Sprache
Zulu. Das Projekt SISONKE steht für kreativen Austausch, Synergie und Dialog zwischen Südafrika und Europa, der Förderung sozialer Gleichheit und
künstlerischer Freiheit. SISONKE initiiert einen Austausch, der auf Gegenseitigkeit und Nachhaltigkeit beruht, der kreatives Potential erfasst und Energien
vereint.
SISONKE basiert auf gegenseitigem Respekt, Wertschätzung und der Bereitschaft von den 'Anderen' zu lernen.
Im
Mittelpunkt von SISONKE steht IMFUNDISO, eine Bildungsinitiative in Südafrika, die historisch benachteiligte Jugend in Schmuckdesign ausbildet.
2001 von Isaac Nkwe gegründet, von Nelson Mandela für Armutsbekämpfung geehrt, betreibt ISD mittlerweile acht Design-Schulen in Südafrika, die
das kreative Potential der Jugendlichen fördert und sie zu hohem Standard im Schmuckdesign ausbildet. So trug 'Tsotsi' Darstellerin Terry Pheto ein Imfundiso
Gold Collier bei der Oscar Gala 2006 als sie ihren Oscar erhielt. Ziele Gemeinsamer Aufbau eines interkontinentalen Austausches in
gegenseitiger Inspiration, Förderung interkultureller Kommunikation und gemeinsamer Kunstpraxis. - Armutsbekämpfung durch den Auf- und Ausbau
kreativer Kapazitäten und Qualifikationen historisch benachteiligter Jugend in Südafrika
- Förderung eines besseren Verständnisses
zwischen Südafrika und Europa zum Abbau von Stereotypen und vorgegebenen Vorstellungen kultureller Identität
- Entdeckung und
Veröffentlichung kreativen Potentials
- Förderung internationaler Repräsentation und Mobilität
- Aufbau aktiver interkultureller
Netzwerke zwischen Südafrika und Europa
“Poverty is the greatest assault on human dignity, where you wake up, and do not know,
you are going to get the next meal, and live in shanty towns, unable to send your children to the best schools. It is the greatest assault on
dignity, and unemployment worsens it.” Nelson Mandela Ausgangspunkt Das 21. Jahrhundert ist durch rasche
Perspektivenwechsel und der Entstehung neuer Zentren auf globaler Ebene geprägt. Die Öffnung zum „Anderen” wurde zum Aktionsprinzip, die
internationale Aufmerksamkeit richtet sich immer mehr auf die Kunstproduktion der neuen Zentren wie Südafrika. Währenddessen sind internationale
Repräsentationsprozesse zeitgenössischer Kunstproduktion weiterhin in sich geschlossen und deren Zugang durch geographische Provenienz reglementiert. Der
Austausch zwischen den Kontinenten, nach wie vor meist durch Stereotype verzerrt und der Verbreitung von Mythen und vorgefertigten Zuschreibungen kultureller
Identität.
Zeit für eine Kommunikation, die sich auf etwas so Einfachem wie den Dialog bezieht. Zeit nicht Schwachstellen bei den Anderen
aufzuspüren, sondern kreatives Potential zu erfassen und Energien zu vereinen. Keine globale Frage lässt sich alleine lösen.
Das
Projekt SISONKE sieht sich als einen nachhaltigen Prozess, der soziale, gesellschaftspolitische und künstlerische Inhalte vereint. Initiatoren und Partner SISONKE wurde von KulturAXE Wien und Imfundiso Südafrika konzipiert und wird gemeinsam mit der New
Design University St. Pölten, der Südafrikanischen Botschaft Wien und institutionellen Partnern in Österreich, Slowakei, Ungarn und Südafrika
realisiert.
KulturAXE wurde 1995 in Wien gegründet und verfügt über langjährige Erfahrungen in der Leitung
transnationaler Kunstprojekte und im interkulturellen Austausch. Die Projekte umfassen Internationale Sommersymposien in Mittelosteuropa, transnationale
Ausstellungsprojekte, Kultursommer, Seminare und Aktivitäten im öffentlichem Raum. Seit 1998 besteht ein kontinuierlicher Austausch mit Südafrika.
Imfundiso (ISD) wurde 2001 in Südafrika gegründet zur Schmuckdesign Ausbildung historisch benachteiligter und arbeitsloser
Jugendlicher. Zielsetzung ist die Förderung des kreativen Potentials der Jugend, die Unterstützung zur Einkommens- und Arbeitsplatzbeschaffung und die
Schaffung von Bildungsmöglichkeiten für Jugendliche ohne entsprechenden Schulabschluss. Als Beitrag zur Armutsbekämpfung in den historisch
benachteiligten Gemeinden und den ländlichen Gebieten.
New Design University (NDU), St.Pölten, wurde 2004 als englisch- und
deutschsprachige Privatuniversität der Kreativwirtschaft gegründet und bietet Bachelor-, Master- sowie weiterführende Studienprogramme an. Das
ein-wöchige New Design Festival wird von der NDU im Museumsquartier Wien veranstaltet und findet im März 2007 zum zweiten Mal statt. Info: www.ndu.ac.at Interkontinentale Chronologie KulturAXE Wien und Imfundiso Südafrika haben im
Dezember 2005 einen Kooperationsprozess begonnen. Daraus entwickelte sich das Projekt SISONKE Cross Continental Design Catwalk (CCDC), das in Kooperation mit
der New Design University St. Pölten, der Südafrikanischen Botschaft Wien und weiteren Partnern in Österreich, Ungarn, Slowakei und Südafrika
realisiert wird. Der CCDC wird Ende März 2007 im Museumsquartier Wien uraufgeführt. Weitere Präsentationen sind in Budapest, Johannesburg und
anderen Städten geplant.
Dezember 2005: Imfundiso Südafrika und KulturAXE Wien beginnen mit einem Kooperationsprozess und dem Konzept
eines interkontinentalen Kulturprojekts. März 2006: Die Südafrikanische Botschaft in Wien wird Kooperationspartner des neu erstellten
Projektes 'Cross Continental Design Catwalk' (CCDC). Mit Machfeld Wien, wird ein interkontinentales Webportal entwickelt, die Cross Continental Action Plattform
(CCAP). April 2006: Die New Design University St. Pölten wird Partner vom CCDC und bietet die Räumlichkeiten im Museumsquartier an im Rahmen
des New Design Festivals im März 2007. Mai 2006: KulturAXE und Imfundiso präsentieren das Projekt in Südafrika. Der Name SISONKE
entsteht. Südafrikanische institutionelle Partner und KünstlerInnen werden eingeladen. Juni 2006: SISONKE wird der Kunstakademie
Bratislava, Slowakei, präsentiert. Juli 2006: Im Rahmen des 16. Kunstsymposiums der KulturAXE in Ungarn findet der erste gemeinsame Schmuckdesign
Workshop mit Imfundiso statt, in Kooperation mit der New Design University St. Pölten und der Kunstakademie Bratislava. Die Südafrikanische Botschafterin
aus Budapest besucht den Workshop und schlagt eine Präsentation des CCDC in Budapest vor. Oktober 2006: Der CCDC wird dem Kulturdirektor der
Stadt Johannesburg vorgestellt, der eine Präsentation im Rahmen des Stadtfestivals im Nov 07 vorschlagt. November - Dezember 2006: Renommierte
Künstler und Top-Designer aus Österreich sagen zu am CCDC teilzunehmen. Das CCAP Portal goes online: www.cca-p.net |